Karstadt Einrichtungshaus
München

Fertigstellung: 10/1996
Bauzeit: 15 Monate

BGF: 5.4000 qm
BRI: 26.000 cbm
Ausgangspunkt war ein großer Gebäudekomplex in Stahlbetonbauweise mit unterschiedlichen Nutzungen aus dem Jahre 1972. Mitten in dieser Anlage befand sich ein von der Karstadt AG betriebenes Möbelhaus mit ca. 25.000 qm Nutzfläche.

Absicht des Bauherrn war die Erweiterung der Verkaufsfläche im Bereich des 2-geschossigen Flachbaus um ca. 5.000 qm. Hierzu wurde ein Flachbau mit zusätzlicher 3-geschossiger Glashalle über die gesamte Länge des bestehenden Möbelhauses vorgeschlagen. Als Kontrapunkt zum kubischen Bestand und in Folge der äußeren Randbedingungen wurde die Fassade zur Theresienwiese als "windschiefe“ in sich verwundene Glasfassade mit einem beweglichen Eingangtor geplant und ausgeführt.

Die klare Großform des neuen Glaskörpers sollte dabei die vielgestaltige Erscheinung des Bestandes überspielen und beruhigen. Die Glashalle dient als Haupterschliessungselement, Ausblick zur Stadt und als "größtes Schaufenster“ in München.

Auf dem neuen Flachbau entstand zusammen mit dem Landschaftsarchitekten Peter Kluska einer der schönsten Dachgärten in München mit Alpenblick. Umgestaltet wurden auch die Passagen und die rückwärtige Fassade. Als durchgängiges Gestaltungsmittel wurde beim Umbau im Kontrast zum vorhandenen Stahlbeton bewußt Glas, Farbe und Licht eingesetzt.
 
        demmel und hadler gmbh